
Das Zusammenspiel von Kulinarik und Mode lebt von Kreativität und Emotionen – von sorgfältiger Komposition und vom feinen Dialog zwischen Texturen, Farben und Proportionen.
Jacob Lambert ist Chef und Mitbegründer des Restaurants „Forum“ im Düsseldorfer Lorettoviertel. Gemeinsam mit seinem Team setzt Lambert auf eine Küche, die das Gute im Einfachen zelebriert.
Für ihn ist Kochen eine Form der Gestaltung – je- des Gericht ein sorgfältig komponiertes Ensemble aus Farben, Strukturen und Aromen. Klassiker werden neu erfunden, regionale und saisonale Zutaten stehen im Fokus – ohne Schnickschnack, dafür mit umso mehr Substanz. Seine Gerichte sind sowohl bodenständig als auch raffiniert, eine Balance, die seine Philosophie perfekt widerspiegelt: Was auf dem Teller landet, ist Ausdruck einer klaren Haltung: ehrlich, durchdacht, echt.
Kristiane Kegelmann ist Meister-Patissière, Bildhauerin und Gastgeberin zugleich: Als Gründerin von „pars Pralinen“ und des Sterne-Restaurants „pars“ in Berlin verwirklicht sie ihre Vision eines Gesamtkunstwerks aus Geschmack, Ästhetik und Haltung.
Kegelmann hat das Handwerk der Pralinenfertigung perfektioniert: Wo die Mode Stoffe drapiert, schichtet sie Texturen; wo Designer Silhouetten entwerfen, gießt sie geometrische Unikate. Alles folgt einer klaren Vision: – Geschmack, Produktion und Design müssen ein Ganzes bilden – sozial, ökologisch und sinnlich.

Imogen Kwok löst die starren Grenzen zwischen kulinari- schem Handwerk, bildender Kunst und High Fashion auf. Die gebürtige Australierin lebt in London und erschafft als Chef und Food-Designerin Welten, in denen ein Menü wie eine Kollektion kuratiert wird: mit einem kompromiss- losen Auge für Textur, Farbe und Proportion.
Ihre Arbeit ist geprägt von einer Präzision, die man sonst nur aus den Ateliers der Haute Couture kennt. Jedes Element wird mit derselben Sorgfalt behandelt, mit der ein Designer einen Saum setztoder eine Naht platziert. Farbe, Form und Textur verschmelzen zu einem Ganzen. Das Ergebnis sind keine Gerichte im klassischen Sinne, sondern visuell überwältigende Kompositionen.

Ieke Booij ist Model, Content Creator und Gründerin von „Shaped“, ihrer Wellness-Community, in der sie pflanzenbasierte Rezepte, geführte Programme und Wellness-Rituale teilt. Ihr Stil ist geprägt von einer mühelosen Eleganz, die sich eins zu eins in ihren kulinarischen Kreationen widerspiegelt.
In der Ästhetik von Ieke Booij verschmelzen die Grenzen zwischen Runway und Rezeptbuch. Sie verkörpert eine Generation, für die Mode nicht am Saum endet, sondern sich auf dem Teller fortsetzt.

Rōze Traore ist mehr als ein Koch – er ist Visionär, Unternehmer und kultureller Botschafter. Mit seinem Restaurant „La Fourchette de Rōze“ bringt er die kulinarischen Traditionen seiner westafrikanischen Wurzeln auf ein neues Level und wurde dafür von TIME als „Next Generation Leader” ausgezeichnet.
Neben seiner kulinarischen Arbeit setzt sich Rōze Traore leidenschaftlich für soziale Gerechtigkeit ein: Er engagiert sich dafür, frische und hochwertige Lebens- mittel auch in Gemeinden zugänglich zu machen, die von Ernährungsunsicherheit betroffen sind. Für ihn ist Essen mehr als Genuss – es ist Gemeinschaft, Kultur und ein Mittel zur Veränderung.

Über zehn Jahre arbeitete die gebürtige Schweizerin als Schneiderin, sogenannte „Petite Main”, für das Modehaus Chanel in Paris. Heute kreiert sie als
selbst gelernte Köchin unter dem Namen Cantine Laszlo saisonale Menüs für private Events und ist als Food-Set-Designerin für Film und Fotografie tätig.
Kochen ist für sie niemals nur Nahrungsaufnahme – es ist Storytelling, Handwerk und persönlicher Ausdruck in ei- nem. Jedes Gericht erzählt eine Geschichte, jede Zutat wird bewusst gewählt. Mit ihrer Arbeit zeigt sie, dass sowohl Mode als auch Kuli- narik Ausdruck von Kreativi- tät, Identität und Leidenschaft sind.

Wolf Alexander Lodewijk ist Model und Content Creator. Durch die Verbin- dung von Kulinarik, Mode und purer Ästhetik schafft der Niederländer einen Lifestyle, der Genuss und Design untrennbar macht.
Von koreanischem Kimchijeon über Middle Eas- tern Arayes bis zum perfekt angerichteten Steak Frites: Seine Gerichte sind geprägt von globalen Einflüssen, präsentiert mit einem Auge für Kom- position und Atmosphäre. Für Lodewijk ist die Küche kein Arbeitsplatz – sie ist Studio, Laufsteg und Atelier zugleich. Hier entstehen Kreationen, die alle Sinne ansprechen und zeigen, dass Mode nicht am Körper endet, sondern sich auf dem Tel- ler fortsetzt.


