AlphaTheta Studie — Für ein Drittel der Gen Z liefern Hauspartys die besten DJ-Momente.

Die deutsche Clublandschaft befindet sich seit einem Jahrzehnt im stillen, aber deutlichen Umbruch. Während das klassische Nachtleben an Kraft verliert, hat sich die Zahl der Clubs nahezu halbiert – vor allem, weil sich die Gewohnheiten der jungen Generationen verschieben. Gen Z bevorzugt Streaming statt durchtanzter Nächte, Dating-Apps statt Dancefloor-Flirts und lebt zunehmend einen „low“ oder „no alcohol“ Lifestyle. Viele Clubbetreiber sprechen bereits vom Ende der altbekannten Disco-Ära. Doch die Musikkultur verschwindet nicht – sie wandert lediglich an andere Orte: in Wohnzimmer, WGs und kleine, intime Runden, in denen Menschen das gemeinsame Tanzen, Hören und Musikmachen neu entdecken.

Neue Forschungsergebnisse*, die die Hausparty-Kultur in Deutschland und Europa untersucht haben, zeigen: Mehr als ein Drittel der Gen Z (35 %) und Millennials (34 %) sind überzeugt, dass die besten DJ-Sets auf Hauspartys stattfinden. Ein klarer Hinweis darauf, dass die Clubkultur nicht stirbt – sondern im Privaten weiterlebt.

Die Befragung unter über 2.500 Teilnehmer*innen, durchgeführt von der führenden DJ-Marke AlphaTheta, ergab außerdem, dass mehr als ein Viertel der Millennials (28 %) und Gen Z (25 %) ihr erstes DJ-Set auf einer Hausparty gespielt hat. Die Hausparty bleibt damit kreativer Spielplatz für Nachwuchs-DJs und Herzstück einer lebendigen Szene. Zusätzlich gaben ein Drittel der Gen Z (33 %) an, dass das erste DJ-Set, das sie je erlebt haben, ebenfalls auf einer Hausparty stattfand – und sie genau diese Momente motivierten, selbst mit dem DJing zu beginnen.

Für viele der heute größten DJs – darunter Drum-and-Bass-Legende Fabio (Fabio & Grooverider), James Hype und BBC-Radio-1-Moderatorin Snoochie Shy – waren diese DIY-Spaces der Ausgangspunkt ihrer Karriere. Sie alle bestätigen: Hauspartys sind wichtige Lernräume, in denen junge DJs ohne Druck üben, das Publikum lesen und ihren eigenen Sound entwickeln können.

Fabio erklärt: „Hauspartys und DIY-Spots waren damals alles – dort haben wir unser Handwerk gelernt. Es gab totale Freiheit: keine Regeln, keine Security, die sagt ‚leiser‘ – nur Vibes und Kreativität. Diese Orte haben Communities aufgebaut und Menschen die Chance gegeben, ihren Sound zu finden. Die britische Nightlife-Kultur wurde aus genau dieser Energie geboren. Ohne diese kleinen, unabhängigen Räume verliert die Szene ihre Seele.“

Diese Ergebnisse kommen zu einem Zeitpunkt, an dem das deutsche Nachtleben mit erheblichen Belastungen und strukturellen Veränderungen ringt. Steigende Kosten und Abgaben führen zunehmend zu Clubschließungen – darunter auch bekannte Berliner Adressen wie Watergate oder Wilde Renate. Doch anstatt einen Niedergang der Musikkultur zu signalisieren, zeigen die Ergebnisse vor allem eines: Hauspartys schaffen weiterhin bedeutende Räume für Kreativität und Verbindung – über die Hälfte der Gen Z (50 %) und Millennials (55 %) sieht sie als ideale Umgebung, um in ungezwungenem Rahmen neue Musik zu entdecken.

BBC-1Xtra-DJ Snoochie Shy sagt: „Ich habe mit Online-Radio angefangen – ein Raum, in dem wir alle als Jugendliche üben und unseren Stil finden konnten. Dann bin ich in kleine Venues gegangen (die meisten gibt es heute nicht mehr), oft von Freunden organisiert, und habe mich regelrecht auf die Line-ups gebettelt, um Club-Erfahrung zu sammeln. Je mehr ich spielte, desto mehr lernte ich – das hat mich letztlich zu BBC 1Xtra geführt und auf Festivals weltweit gebracht. Kleine Venues und Jugendräume sind unglaublich wichtig für die nächste Generation von DJs.“

Zudem zeigt die Studie: 70 % der Befragten wollen wieder mehr Hauspartys besuchen, fast ein Viertel, knapp 24 %, würden dort sogar selbst den DJ-Part übernehmen. Gen Z zählt den DJ heute zu den fünf wichtigsten Elementen einer gelungenen Hausparty. Mit AlphaThetas einsteigerfreundlicher Produktpalette – darunter DDJ-FLX2, DDJ-FLX4 und DDJ-GRV6 – kann jede*r in entspannter Atmosphäre experimentieren und die ersten Schritte im DJing wagen.

Keleigh Batchelor, Marketing Manager bei AlphaTheta, erklärt: „Hauspartys waren schon immer ein Herzstück der DJ-Kultur – und die neuen Ergebnisse zeigen, wie bedeutend sie bis heute sind. Sie schaffen Räume, in denen Kreativität und Gemeinschaft aufeinandertreffen und jede*r ohne Druck auflegen kann – ob für eine mögliche Karriere oder einfach nur zum Spaß. DJing sollte für alle zugänglich sein, und die Hausparty verkörpert diese Idee perfekt: ein Ort, an dem Menschen sich verbinden und ihre Liebe zu Musik teilen.“

AlphaTheta ist das Team hinter Pioneer DJ – einer Marke, die seit über 30 Jahren eine zentrale Rolle in der DJ-Kultur spielt. Heute führt AlphaTheta diese Reise fort, getragen von denselben Menschen, derselben Leidenschaft und demselben Anspruch an Innovation, technische Exzellenz und die Kraft der Musik, Menschen überall zu verbinden und zu vereinen.

*Die genannten Zahlen basieren auf einer Studie von Censuswide unter 2.500 repräsentativen Verbraucher*innen ab 16 Jahren aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Spanien.