Soeder – „Hinoki Yuzu“

Unter den Zitrusfrüchten nimmt die Yuzu eine Sonderrolle ein, denn sie hat zwei ziemlich grossartige Eigenschaften: Zunächst einmal macht ihr Kälte wenig aus, selbst Frost bis zu Temperaturen von -10 Grad Celsius erträgt sie. Vor allem aber besitzen ihre Früchte, die ein wenig an aus der Form gegangene Zitronen erinnern, einen sehr interessanten und komplexen Geschmack, der sowohl die Süsse der Mandarine als auch die Säure der Limette in sich trägt, darüber aber noch einmal eine herbe Note legt, die etwas an Bergamotte erinnert.

Deshalb ist die Yuzu auch eine wichtige Zutat, wenn es um die asiatische Küche geht, was uns zu unserer neusten Seife bringt. Für diese haben wir uns mit dem Izakaya Ooki zusammengetan, einem japanischen Restaurant, das nicht allzu weit entfernt von unserem Laden in der Zürcher Ankerstrasse liegt, und in dem ihr genauso gut essen könnt wie in einem Izakaya in Tokio, Osaka oder Fukuoka. Notiz am Rande: Die Yuzu findet ihr, wenn ihr ein bisschen sucht, auf der Speisekarte!

Der zweite wichtige Bestandteil der Seife sind Destillate vom Hinoki-Baum. Dessen Holz wird in Japan für den Bau von Palästen, Tempeln oder Schreinen verwendet. Ihm wird eine entspannende Wirkung nachgesagt, es besitzt eine herbe, etwas rauchige Note, gleichzeitig riecht es aber auch schön erfrischend.