Das Ding ausm Sumpf kündigt sein Debütalbum an! + Erstes Video

Credit: Marek Beier

Das Ding ausm Sumpf stellt sich vor!

Manchmal muss man alles auf eine Karte setzen. „kränk“ ist für Das Ding ausm Sumpf der Ausbruch aus einem Leben, das keine Option mehr ist. Auf seinem zweiten Album wehrt sich der Münchener Rapper gegen restriktive Kräfte von außen und erwidert ihnen ein stilistisch mannigfaltiges Hip-Hop-Kunstwerk, das von den bildgewaltigen Inszenierungen eines Marteria über den funkigen Groove eines Käptn Peng bis hin zur textlichen Differenziertheit eines Fatoni alle Disziplinen beherrscht.

Wer die Biographie von Stefan Mühlbauer – so der bürgerliche Name des Künstlers – oberflächlich betrachtet, der gewinnt den Eindruck eines Mannes, dessen Lebensweg eigentlich keine Frage mehr sein dürfte. Der Münchener hat sein VWL-Studium nicht nur erfolgreich abgeschlossen, sondern promovierte auch noch mit Auszeichnung. Trotzdem entschloss sich Das Ding ausm Sumpf vor gut einem Jahr, sein Leben nur noch seiner wahren Leidenschaft zu widmen und sich komplett auf die Musik zu fokussieren.

Nach der erst wenige Monate alten EP „Expedition I“ ist „kränk“ nun die fundamentalste Manifestation dieses Weges. Auf 15 Tracks erforscht der Rapper seine musikalische Bandbreite in vielfältiger Dimension, kommt dabei immer wieder zu neuen klanglichen Ergebnissen und durchstreift inhaltlich den fordernden Druck der Leistungsgesellschaft und seinen innersten Gedanken dazu. Das Ding ausm Sumpf widmet sich der Komplexität unserer Zeit, ohne sich selbst darin zu verlieren. „kränk“ bricht große gesellschaftliche Problemfelder auf die Alltagsebene herunter und verwendet dafür Worte, die einem mal den Hals zuschnüren und mal das Herz schneller schlagen lassen.

Gleich der eröffnende Titeltrack verdeutlicht den Themenkomplex der gesellschaftlichen Selbstbehauptung mit erstaunlicher Pointierung. Unterlegt von schnarrendem Bass beschreibt Das Ding ausm Sumpf die Konflikte mit seinem Umfeld nach der radikalen Umstellung seines Lebenswegs. „Sie sagen ich sei verrückt/ Gebe alles auf für ein paar Fans und Klicks/ Aber was bringen Titel und Preise/ wenn du tief in deinem Innersten leidest?“, fragt der Rapper gleich am Anfang und bringt dabei in wenigen Worten das gesamte Dilemma eines Systems auf den Punkt, in dem Ausbrechen keine Option ist. „Als ich im Oktober 2018 entschied, alles auf die Karte Musik zu setzen, haben alle aus meinem Umfeld gesagt, dass ich kränk sein muss“, beschreibt das Ding ausm Sumpf selbst die Erlebnisse hinter dem Song. „Promovierter Volkswirt? Preisträger? Und jetzt Rapper? Ja, aber es geht nicht anders. Weil da dieses Brennen in mir ist. Fieber halt.“

Und weil das beste Mittel gegen Fieber bekanntlich rausschwitzen ist, geht Das Ding ausm Sumpf in den nächsten Monaten ausgiebig auf Tour:

25.02.20 Viechtach – Altes Spital
27.02.20 München – Milla
28.02.20 Augsburg – GrandHotel
29.02.20 Passau – Zeughaus
05.03.20 MGladbach – Kulturküche
07.03.20 Mainz – RheinmainStehtAuf

mit DAS LUMPENPACK
08.03.20 Saarbrücken – Garage
09.03.20 CH- Zürich – Kaufleuten
10.03.20 CH- Luzern – Schüür
11.03.20 CH- Solothurn – Kofmehl
15.03.20 Regensburg – Airport Eventhalle
16.03.20 AT- Wien – B72
17.03.20 AT- Graz – PPC
18.03.20 AT- Salzburg – Rockhouse
19.03.20 Erlangen – E-Werk
24.03.20 Koblenz – Cafe Hahn
25.03.20 Koblenz – Cafe Hahn
26.03.20 Köln – E-Werk
27.03.20 Wuppertal – Börse
28.03.20 BE- Eupen – Alter Schlachthof
29.03.20 Mainz – Frankfurter Hof
01.04.20 Düsseldorf – ZAKK
02.04.20 Bielefeld – Forum
03.04.20 Osnabrück – Hyde Park
04.04.20 Mülheim adRuhr – Ringlokschuppen
15.04.20 Marburg – KFZ
16.04.20 Dortmund – FZW
17.04.20 Wolfsburg – Hallenbad
18.04.20 Oldenburg – Kulturetage
19.04.20 Rostock – MAU-Club
22.04.20 Leipzig – Täubchenthal
23.04.20 Jena – F-Haus
24.04.20 Magdeburg – Factory
25.04.20 Hannover – Kulturzentrum Faust
26.04.20 Frankfurt – Batschkapp
28.04.20 Heidelberg – Halle02
29.04.20 Reutlingen – Franz.K
30.04.20 Freiburg – Bürgerhaus Zähringen