Project Pablo haut mit „Napoletana“ nächsten Track aus kommender EP raus!

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Der kanadische Produzent hat nach vielen Jahren harter Arbeit eine beeindruckende Diskographie vorzuweisen, mit einem regelrechten Fluss hochqualitativer Veröffentlichungen auf Labels wie Clone’s Royal Oak, Spring Theory, Magicwire (von Lone) und jüngst mit seiner EP, „Hope You’re Well“, die schon im Oktober 2017 bei Technicolour erschien.

Pitchfork waren mit die ersten, die seinen einzigartigen Produktionsstil und seine wohl angeborene Fähigkeit anerkannten, die Offenheit und Experimentierfreude des Hinterzimmers mit den Hooks und Melodien aus dem Mainfloor ausbalanciert miteinander zu vermengen, wie das bei seiner letzten EP, „Is It Dry?“, der Fall war: „eine Seltenheit: Peaktime-Techno, der nicht dein Gehirn verfaulen lassen und deine Intelligenz beleidigen wird, mit Anreizen vom Keller bis zum Mainstream.“, schrieb das stilbildende US-amerikanische Musikmagazin.

Nach Exkursionen Richtung Big Room-Sound kehrt er nun mit einer glatteren und raffinierteren EP zurück. „Für diese Platte habe ich mir auferlegt, die Produktion noch minimaler zu halten als sonst – im relativen Sinn.“, erklärt er. „Ich habe mich sehr auf die Wiederholung von Melodie, Rhythmus und Harmonie fokussiert, habe frühe Ideen von mir aufgegriffen, daran gearbeitet und sie ausgespielt. Es war im Endeffekt schwieriger aufzuhören, als dem noch was hinzuzufügen.“

Die daraus resultierenden fünf Tracks beginnen mit dem heute veröffentlichten Opener „Napoletana“„einem rauen Duett zwischen einer MFB 522 Drum Machine und einem Roland Juno 106.“, wie er selbst den Track beschreibt, fahren fort mit den wirbelnden improvisierten Pianoloops auf „Last Day“ – aufgenommen nur eine Stunde bevor er sein gesamtes Equipment einpackte und aus dem Studio der befreundeten Montrealer Band Braids auszog – hin zum bereits veröffentlichten holprigen 2-Step von „Less And Less“.

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