Ostern in Palma: Festivitäten und Ausflugstipps rund um die Semana Santa

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© Mariangela Raponi

Ostern ist der ideale Zeitpunkt für einen Kurztrip nach Palma. Die Tage sind wieder länger, die Temperaturen mild, und die Stadt bietet diese Mischung aus Geschichte, Kultur und Gastronomie – und das zu gleichen Teilen. Zudem hat Palma in dieser Zeit etwas Besonderes zu bieten: die Oster-Prozessionen mit ihrer jahrhundertealten Tradition sowie spezielle kulinarische Spezialitäten, die ausschließlich in dieser Zeit zubereitet werden. Die angenehmen Temperaturen laden darüber hinaus zu Spaziergängen am Mittelmeer ein. Oder man erkundet bei einer Schiffstour so einzigartige Gebiete wie den Nationalpark Archipel Cabrera im Süden Mallorcas. Seit einigen Monaten ist das Naturschutzgebiet der größte Nationalpark Spaniens.

Prozessionen mit jahrhundertealter Geschichte

Das religiöse Erbe Palmas ist sehr groß. Da ist zunächst die Kathedrale. Doch gibt es noch eine Reihe weiterer kunsthistorisch wertvoller Kirchen wie etwa die ebenfalls gotischen Gotteshäuser Santa Creu, Sant Miquel oder Santa Eulalia. Zudem finden in der Balearen-Hauptstadt die traditionsreichen Osterprozessionen in der Semana Santa statt, der „Heiligen Woche“ vor Ostern. Diese sind unter aderem Crist de la Sang, dem ­– von den Mallorquinern hochverehrten – Heiligen Christus des Blutes gewidmet. Darüber hinaus wird eine Aufführung des Leidensweges Christi und seiner Auferstehung an der Kathedrale gezeigt. Und auch die Prozession Santo Encuentro am Ostersonntag sowie die Feierlichkeiten am Engelssonntag (Domingo del Ángel) am Castillo de Bellver gehören am ersten Sonntag nach Ostern zum Programm.

Osterspezialitäten zum Fingerlecken

Palma ist eine Stadt der gehobenen Gastronomie. Auf den Märkten wie dem Mercat de l’Olivar oder auf den Öko-Markten in Santa Catalina und an der Universität der Balearen (UIB) werden einheimische Produkte erster Qualität angeboten. Die traditionellen Bäckereien, die forns, wiederum backen jeden Tag llonguets, Cocas und Ensaimadas. Und in den Restaurants werden Speisen nach alten Rezepten mit modernen Kochtechniken zubereitet. Darunter ist so Bekanntes wie das Frito mallorquín, Schnecken, die Paprikawurst Sobrasada, Cocas, tumbet oder der arroz caldoso. Und in dieser Zeit besonders auch die robiols, Empanadillas mit Quark, die crespells oder die panades, die mit Fleisch und Erbsen gefüllten Teigtaschen.

Touren für Kultur- und Geschichtsliebhaber

Palma ist auch eine Stadt mit einem großen kulturellen Erbe. Die Kathedrale, der Königspalast Almudaina oder das Castillo de Bellver gehören zu den herausragenden Monumenten. Und doch sind sie nur ein Teil von dem, was die Stadt alles zu bieten hat. So haben viele Touristikfirmen über die herkömmlichen Touren hinaus Routen im Angebot, die es erlauben, Palma aus einem ganz anderen Blickwinkel zu sehen. Dazu gehören zum Beispiel Touren durch das jüdische Viertel oder Streifzüge, die historische Ereignisse in den Fokus stellen, wie etwa die Überschwemmung, die der Sturzbach Sa Riera einst verursacht hatte. Manchmal geht es auch zu Fantasiegestalten und Ungeheuern … Kurzum: Es gibt viel zu erkunden. Und eines ist sicher: Langweilig wird es in der Hauptstadt der Balearen nie. Es lohnt sich, Palma bei Kurztrips immer wieder neu zu entdecken.

Einkaufen in den Traditionsgeschäften

Palma ist eine Stadt, die stolz ist auf ihre Vergangenheit. Auf ihr kulturelles Erbe, ihre traditionelle Küche und ihre alteingesessenen Geschäfte und Bäckereien. Weit entfernt von Franchise-Unternehmen sind diese charmanten, ur-mallorquinischen Läden Teil der Stadtgeschichte – und in ihren Schaufenstern zeigen sie noch immer die gleichen Produkte wie seit Jahrzehnten. Um diesen Schatz zu erhalten und diese Geschäfte bekannter zu machen, hat die Balearenhauptstadt eine Liste mit 90 solcher origineller Läden veröffentlicht. Darunter sind alte Bäckereien, Spezialgeschäfte für Regenschirme und für Alpargata-Leinenschuhe, Spielwaren- und Schmuckläden … Und bei aller Unterschiedlichkeit, haben sie eines doch gemeinsam: Sie sind ein Identitätsmerkmal von Palma.

Zum größten Nationalpark Spaniens schippern

Der Archipel Cabrera ist der größte Land- und Meeresnationalpark Spaniens. Anfang des Jahres hatte der spanische Ministerrat entschieden, das geschützte Meeresgebiet auf insgesamt 90.800 Hektar auszuweiten. Dazu gehören auch fast 20 Inseln, darunter La Cabrera und die Illa dels Conills. Sowohl an Land als auch im Wasser ist die Biodiversität enorm. So gibt es große Seevögel-Kolonien, wichtige Korallenbestände, dazu viele einheimische Arten. Auch der Mensch hat dort seine Spuren hinterlassen. Den Archipel Cabrera erreichten alte Zivilisationen wie die Phönizier, Karthager oder Römer. Später suchten nordafrikanische Piraten die Inselgruppe heim, im 14. Jahrhundert wurde dort sogar eine Burg errichtet. Dieses Gebäude in der Nähe des Hafens und der Leuchtturm Faro de l’Enciola sind die bedeutendsten Bauten des Archipels. Besucher, die mit dem Schiff kommen, können darüber hinaus das Ethnografische Museum Es Celler besichtigen und sich im Besucherzentrum mit Informationen eindecken. Zudem ist Cabrera für touristische Aktivitäten wie Wandern, Segeln oder Tauchen bestens geeignet.

Großer Spaß auf der Fira del Ram

Zu Ostern auf Mallorca gehört auch stets die Fira del Ram. Auf der traditionsreichen Kirmes finden Besucher vom Riesenrand bis zur Achterbahn alles, was Kinder- und auch Erwachsenenherzen höherschlagen lässt. Dazu ist reichlich für das leibliche Wohl gesorgt. Die Fira del Ram findet in Son Fusteret, einem Außenbezirk von Palma, statt und ist von der Plaça Espanya aus auch mit der Metro zu erreichen.

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