Methode Brigitte Kettner Propolis – Fit in den Frühling!

Wie Honig ist auch Propolis alias Bienenharz ein echtes Bienenprodukt. Im Bienenstock erfüllt es lebenswichtige Funktionen: Als Dämmmaterial isoliert Propolis gegen Kälte. Dank seiner antibakteriellen und antimykotischen Eigenschaften wirkt Propolis am Eingang wie ein Desinfektionskorridor und schützt den engen, warmen Bienenstock vor Krankheiten. Beim Menschen hilft es obendrein gegen zahlreiche Beschwerden wie Asthma, Gicht, Infektionen und Magengeschwüre.

Die Bienen gewinnen Propolis aus dem Harz von Knospen, Blättern und Baumrinden. Im Bienenstock wird das Harz mit Wachs und Pollen vermengt und mit einem Speichelsekret geschmeidig gemacht. Die Zusammensetzung ist komplex und variiert, abhängig vom Herkunftsgebiet, von der Saison und vom Bienenvolk. Forscher identifizierten weit über Hundert verschiedene Substanzen, darunter Wachs, Harz, Balsam, ätherisches Öl, Pollen, Aminosäuren, Mineralstoffe wie Eisen, Kupfer, Silizium und Zink, Vitamine und Flavonide, die für ihre antioxidativen Eigenschaften bekannt sind.

Face natural treatment

Bienen bevölkern die Erde seit über 45 Millionen Jahren. Über diese Zeitspanne hat sich das Propolis bewährt. Und es war in allen großen Menschenkulturen bekannt – ob Inkas, Ägypter oder die Griechen der Antike, die dem Harz seinen Namen gaben: pro (dt.: vor) und polis (dt.: Stadt), also „vor der Stadt“ – eine Anspielung auf die Schutzfunktion des Propolis am Eingang zur „Bienenstadt“. Die Griechen nutzten das Bienenharz u. a. als Wundheilmittel bei Krankheiten und zum Mumifizieren ihrer Toten.

Model mit Honig / Quelle: fotolia / Urheber alvibone

Propolis Wabe / Quelle: fotolia / Urheber Dionisvera