JUSTIN JESSO – SEINE EP „LET IT BE ME“ + SINGLE „GETTING CLOSER“

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Im Chicagoer Vorort Glencoe aufgewachsen, fühlte sich Justin schon als kleiner Junge instinktiv von Musik angezogen. „Ich war das Kind, das lieber das Spielzeug-Mikrophon aus Plastik haben wollte als den Fußball“, erinnert er sich. Seine frühen Einflüsse umfassten Earth, Wind & Fire, Stevie Wonder, James Brown und Michael Jackson. Nachdem er mit fünf Jahren an einer Talentshow eines Bürgerzentrums in Florida, in das seine Großmutter ging, teilgenommen hatte, wusste er, dass er Sänger werden wollte. „Ich ging von der Bühne, sah meine Mutter an und sagte: ‚Das ist es, was ich den Rest meines Lebens machen werde.’“ Jesso lernte Klavierspielen, verfiel der Sucht nach Akkorden und nahm bereits im Alter von 16 eigene Songs auf. Als er 18 Jahre alt war, spielte er im ganzen Land Support-Touren für Künstler wie Jesse McCartney, Jordin Sparks, Raven Symoné und Corbin Bleu.

Nachdem ein schlechter Managementvertrag den Bach runter gegangen war, entschloss er sich aufs College zu gehen und wechselte schließlich ans Clive Davis Institute of Recorded Music an der Universität von New York. „Ich war wegen der Kameradschaft da“, erzählt er. „Ich wollte mit jungen Leuten zusammen sein, die das gleiche machen wie ich und die auch Musik lieben. Ich wollte Teil dieses Stammes sein, denn ich hatte jahrelang das Gefühl gehabt, allein unterwegs zu sein.“ Jesso absolvierte außerdem ein Praktikum bei EMI Music Publishing, das ihm Türen als Autor für verschiedene New Yorker Studios öffnete.

Kurz danach zog Jesso nach Los Angeles, verbrachte aber die meiste Zeit auf verschiedenen Writer-Camps in Europa. „Mir war klar, dass mein Weg ein Musiker zu werden, den man so ernst nehmen würde wie Bruno Mars oder Julia Michaels, darin bestand, Hits für andere Künstler zu schreiben“, erklärt Jesso. Also widmete er sich dem Schreiben von Songs und fand sich schließlich mit den Kollaborateuren Jamie Hartman und Stuart Crichton im Studio bei der Arbeit an „Stargazing“ wieder – dem Song, der sein Leben verändern sollte.

Jetzt kann Jesso es kaum abwarten, seine Geschichten selbst zu erzählen: „Ich freue mich darauf, dass die Welt meine Message hört“, sagt er. „Ich freue mich darauf, mehr aufzutreten. Ich freue mich darauf, auf der ganzen Welt Menschen zu treffen, die hoffentlich von meiner Musik berührt wurden. Ich freue mich auf die ganze Erfahrung – darauf, wie es ist, ein Künstler zu sein und sich allem da draußen zu stellen.“

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