InTechnicolour veröffentlichen episches Video zu „Shaker“

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„Shaker“ ist ein nach Aufmerksamkeit schreiender Track der Stoner-Groove-Rocker InTechnicolour aus Brighton und nach „Doomer“ der zweite Song, des noch angekündigten Debütalbums. Die neue Single feierte Anfang der Woche exklusive Premiere in Daniel P Carters BBC Radio 1 Rock Show und bekommt heute ein wahnsinnig skurriles und sehr unterhaltsames Video spendiert, das ihr euch hier anschauen könnt:

Der zuvor erschienene Vorabtrack „Doomer“ hat in England bereits hohe Wellen geschlagen und bekam nicht nur Support von BBC Radio 1 Rock Show, Kerrang! Radio, Team Rock, Punktastic und The Monolith, sondern wurde zudem in den beiden wichtigen Spotify-Playlisten „New Music Friday“ und „Rocked“ gefeatured. Das Video zu „Doomer“ könnt ihr euch hier anschauen.

Auf „Shaker“ steigert Lead-Sänger Tobie Anderson die Intensität seines affektierten, opiumhaltigen Gesangs um dem verstohlenen Stoner-Hit gerecht zu werden, auf dem die üppigen Gitarren von Dave Jackson und Elliot Tatler durch einen Desert Rock-beeinflussten Riff-Cyclone schreddern, der von dem unaufhaltsamen Rhythmus-Zug bestehend aus Vlad Matveikov (Bass) und Mark Roberts (Drums) vorangetrieben wird.

In „Shaker“ sing Tobie Anderson darüber, dass wir uns ständig „vertieft mit der Idee der Hypernormalisation beschäftigen.“ Er erklärt: „Der Song handelt davon, dass wir ständig versuchen Leute zu täuschen und vorgeben etwas zu sein, das wir nicht sind – aber dabei eigentlich niemanden von der Maske, hinter der wir uns verstecken, überzeugen können. Alles was wir hören, lesen und sehen ist manipuliert. Wir sind uns dessen zwar bewusst, doch trotzdem konsumieren weiterhin die Worte der „Weisen“. Ich glaube Vertrauen ist der Schlüssel um ein glückliches Leben zu führen, doch wie können wir Vertrauen aufbauen, wenn wir täglich nur von bearbeiteten Instagram-Filtern gefüttert werden?“

Im typischen InTech-Style hat auch „Shaker“ ein überaus unterhaltsames Video spendiert bekommen, das auf das epische und Retro-Ping-Pong Turnier aus dem „Doomer“-Clip aufbaut und nun das who’s-who der Experimental-Rock Szene aus Brighton in ein von den 80ern inspiriertes Fußball-Match versetzt. 

Die Kombination aus eindringlichem, kraftvollem Gesang, spannenden und progressiven cleanen Parts und den hymnischen und unvergesslichen Refrains, kreiert einen vielversprechenden Mix, den man irgendwo zwischen dem groovigen Desert-Rock von Kyuss oder Karma to Burn einordnen kann. Ihre simplen jedoch zutiefst überzeugenden Riffs und dynamischen Vocals erinnern oftmals an Bands wie Baroness, Gojira und Mastodon bis hin zu Queens Of The Stone Age oder Drenge. Nach der Veröffentlichung ihrer selbstbetitelten EP, setzt „Shaker“ die spannende Story der Band fort und pflastern den Weg für ihr Debütalbum, das in der zweiten Jahreshälfte erscheinen soll. 

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